Goodpasture-Syndrom



Goodpasture-Syndrom

Nephritis mit Lungenpurpura, Lungenhämosiderose mit Glomerulonephritis, renopulmonales Syndrom; engl.: Goodpasture’s syndrome

Biogr.: Ernest William Goodpasture, 1886-1960, amerikanischer Pathologe, Nashville/Tennessee

Sonderform der Autoimmunnephritis, hervorgerufen durch humorale Antikörper, die sowohl gegen die Glomerulusbasalmembran als auch gegen die Basalmembran der Lungenalveolen gerichtet sind.

 Klinik: Das Goodpasture-Syndrom tritt bevorzugt bei jungen Männern auf und ist gekennzeichnet durch das gleichzeitige Auftreten von

 Therapie: Therapeutisch kommen

  • Plasmapheresebehandlung und
  • Immunsuppression

in Betracht.

 Komplikationen: Es entwickelt sich rasch eine Niereninsuffizienz mit Dialysebedürftigkeit.

 Prognose: Können die Lungenblutungen nicht beherrscht werden, so ist die Prognose ungünstig.

Verwandte Themen

Autoantigen; Glomerulonephritis, rapid progressive; hämorrhagisches Syndrom; Immunreaktionen, pulmonale; Kapselsynechien; pulmorenales Syndrom

Ausgewählte Internet-Seiten

Aktuelle Forschungsergebnisse zu Goodpasture’s syndrome” (PubMed; engl.)