Interkalation



Interkalation

Etym.: lat.

Einlagerung koplanar angeordneter dreigliedriger aromatischer Ringsysteme zwischen benachbarten Basenpaaren doppelsträngiger Desoxyribonukleinsäure (DNS), z.T. auch in entsprechende Bereiche von Ribonukleinsäure, z.B. von Acridinen oder Aktinomyzin. Infolge der damit verbundenen Störungen der Geometrie der DNS-Struktur (Streckungen) kommt es bei der Replikation zu Deletionen oder Insertionen von Nukleotiden in der DNS, die Verschiebungen des Leserasters (Rastermutation) bedingen können.

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