Me|ko|ni|um



Me|ko|ni|um

Meconium

1) Opium, Mekonsäure.

2) sog. Kindspech, Darmpech; engl.: meconium

der in der Fetalperiode im Darm gebildete, in Farbe und Konsistenz dem eingedickten Mohnsaft ähnliche Darminhalt des Neugeborenen.

Besteht aus

  • abgeschilferten Darmepithelien
  • Fettsubstanzen, Schleim
  • Gallepigment, Verdauungsfermenten
  • verschluckten, verhornenden Plattenepithelien, Lanugohaaren.

Eine schwarz-grüne, klebrige Masse, die erstmals 12-24 Std. nach Geburt als schleimiger Pfropf entleert wird (vollständig bis zum 4. Tag). – Bei einer intrauterinen fetalen Hypoxie kann Mekonium in das Fruchtwasser entleert werden (Amnioskopie: grünes Fruchtwasser). Ätiologische Voraussetzung für das Mekoniumaspirationssyndrom.

Verwandte Themen

Fetogenese

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Aktuelle Forschungsergebnisse zu “meconium” (PubMed; engl.)