Protein|kinase



Protein|kinase

engl.: protein kinase

oligomeres Enzym, das einen Phosphatrest von ATP auf ein Protein, häufig ein Enzym, überträgt. Proteinkinasen werden nach dem Mechanismus ihrer Aktivierung unterschieden. Viele Proteinkinasen werden durch zyklisches Adenosin-3′,5′-monophosphat allosterisch aktiviert (cAMP-abhängige Proteinkinasen). Weiterhin gibt es cGMP-abhängige, Calcium-Calmodulin-abhängige und Calcium-Phospholipid-abhängige Proteinkinasen. Proteinkinasen sind für eine Vielzahl zellulärer Regulationsmechanismen von Bedeutung, z.B. für die durch Adrenalin oder Glucagon in der Leberzelle hervorgerufene Phosphorylaseaktivierung. Der Phosphatrest wird meist mit Serin-, Threonin- oder Tyrosinresten des Proteins verestert.
Tyrosinkinasen gehören zu den Rezeptorkinasen, diese phosphorylieren in ihren Substratproteinen Tyrosylreste.

Verwandte Themen

Maturation promoting factor; Phorbolester; Phosphatidylinositol-4,5-bisphosphat; Transmitterrezeptoren; Phospholamban; Proteinphosphorylierung; Subeinheiten, regulatorische; Phosphoproteine; Lipolyse; Kinasen; Autophosphorylierung; Beta-ARK; Bryostatin; Calcineurin; cdc-Gene; Insulinrezeptorsubstrate

Ausgewählte Internet-Seiten

Deutsche Gesellschaft für Biochemie und Mikrobiologie
Aktuelle Forschungsergebnisse zu “protein kinase” (PubMed; engl.)